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L.A. Noire (uncut)

L.A. Noire (uncut)

date : April 14th, 2012

Xbox 360 Spiele
Review : 3 Reviews
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Unverb. Preisempf.: EUR 64,95
Preis: EUR 32,95
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  • Take 2

L.A. Noire wurde von Team Bondi in Zusammenarbeit mit Rockstar Games entwickelt und ist ein düsterer, erbarmungsloser Detective Thriller, angesiedelt im Los Angeles der späten 40er Jahre, jener Zeit nach dem Krieg, in der die Stadt von mehr Korruption und Gewalt geprägt war, als jemals sonst in ihrer Geschichte. Das Spiel basiert auf einer bahnbrechenden Performance Capture Technologie, die es – anders als traditionelle Methoden – erlaubt, jede noch so kleine Nuance der Mimik und Emotionen ei

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  1. H. Weisser "Sunny Mars" // October 8th, 2011 at 4:02 am
    30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    3.0 von 5 Sternen
    Rockstar überrascht: Innovativ aber langweilig, 17. Juni 2011
    Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
    Rezension bezieht sich auf: L.A. Noire (uncut) (Videospiel)

    Ich habe das Spiel inzwischen durchgespielt. Ich habe alle Fälle der Hauptstory gespielt, viele Fahrzeuge gefahren, viele Straßenverbrechen bekämpft und viel Zeitung gelesen. Mein Fazit lautet insgesamt leider: Ich wurde enttäuscht.

    Beginnen möchte ich aber beim sehr wichtigen, positiven Punkt, der das “L.A. Noire”-Spielprinzip erst möglich gemacht hat: Dem Motion Capturing inkl. der damit verbundenen Vorteile. Nie sahen in einem Videospiel animierte Figuren lebensechter aus als hier. Die Gesichtsanimationen inkl. kleinster Regungen und die Körperbewegungen heben den aktuellen Videospielstandard auf ein neues Niveau. Es ist beinanhe unglaublich, wie viele Gesichtsregungen mit der aktuellen Technik dargestellt und vom Spieler unterschieden werden können. Das sieht schon alles sehr, sehr menschlich aus. Und da die Rockstar-Truppe schon immmer meisterhaft interessante oder skurrile Charaktere darstellen konnte, kommt für sie das Motion Capturing-Verfahren wie gerufen: Sehr Gutes wird quasi perfektioniert! Und ich denke, dass wir alle schon auf die Leistungsfähigkeit der nächsten Konsolengeneration gespannt sein dürfen.
    Rockstar hat nun versucht, auf Basis des Motion Capturing-Verfahrens ein Spielprinzip zu entwickeln, das ich so noch nicht erlebt habe: Um erfolgreich zu sein, muss man als Spieler in Verhören sehr genau auf die Reaktionen im Gesicht der animierten Gesprächspartner achten. Nur dann wird man deren Antworten richtig interpretieren und daraus die richtigen Schlussfolgerungen ziehen können. Eine wirklich tolle Idee!

    Nun kommt das große ABER: Der Rest des Spiel verläuft zu linear, zu monoton und zu wenig herausfordernd, um wirklich zu fesseln.
    - die Nebenmissionen in Form zu bekämpfender Straßenverbrechen sind ein schlechter Witz, da man sich gar nicht blöde genug anstellen kann, um an ihnen zu scheitern.
    - das Suchen und Finden von Beweisen an den Tatorten entpuppt sich als simples Klicken an den richtigen Stellen
    - alle Fälle wirken sehr konstruiert. Auch wenn ich als Spieler im Rückblick eine eigene Schlussfolgerung für logischer gehalten habe als die Macher des Spiels, so sind die Regeln doch durch das Spiel selbst vorgegeben und diese sind somit richtig. Das wirkt hin und wieder aufgesetzt.
    - jeder Beweis hat eine konkrete Bedeutung, die auch gleich erklärt wird. Man hat als Spieler daher sehr früh das Gefühl, in eine bestimmte Richtung gedrängt zu werden
    - der rote Faden im Spiel ist nur schwer zu erkennen bzw. wird oftmals verlassen. Viele Fälle erscheinen daher einfach wie eine Aneinanderreihung von zusammenhanglosen Aufgaben
    - eine emotionale Bindung zum Hauptcharakter Phelps ist bei mir nicht entstanden. Ich habe zwar die Figur gesteuert, diese jedoch als seltsam distanziert empfunden.

    Man spürt förmlich, wie die Rockstar-Jungs die dramaturgischen Defizite im Spiel selbst recht früh erkannt haben. Vermutlich wurden deshalb Phelps’ Kriegserinnerungen als große Hintergrundgeschichte eingebaut, die sich durchs gesamte Spiel zieht. Das ist eine lobenswerte Idee, nur wirkt sie trotzdem wie ein konstruierter Fremdkörper, der nicht wirklich zum Spiel passt.
    Erst mit den letzten Fällen gelingt es Rockstar, den Spieler ein wenig mehr ans Spiel zu fesseln. Hier werden zahlreiche Storyfäden zusammengeführt und das Ende ist – beinahe schon Rockstar-typisch – grandios und emotional.

    Wie gesagt: Alleine schon für den sehr innovativen Spielansatz hätte Rockstar viele Preise verdient. Es ist ihnen jedoch nicht gelungen, diese Innovation in ein rundes Spielerlebnis einfließen zu lassen.
    Der aufmerksame Leser dieser Rezension wird schon gemerkt haben, dass ich große Motivationsprobleme bei dem Spiel hatte. Ich hatte es mir wegen meiner hohen Erwartungen noch vor dem offiziellen Erscheinungstermin gekauft. Inzwischen sind mehrere Wochen vergangen und habe mich erst dieser Tage durch die letzten Fälle der Hauptstory gequält… noch Fragen?

    FAZIT:
    Die Fachpresse und viele Käufer scheinen sich weitgehend einig darin zu sein, dass “L.A. Noire” der spielerische Überflieger überhaupt ist. Das scheint, wie so oft, der natürliche Herdentrieb zu sein. Anders sind die mir schleierhaften Höchstwertungen seitens Fachpresse und vieler Spieler nicht zu erklären. Sorry, aber ich kann mich den vielen positiven Urteilen beim besten Willen nicht anschließen.
    An dieser Stelle muss ich unbedingt die Seite 4players.de erwähnen. Das scheinen die einzigen unabhängigen Kritiker zu sein, die ein Spiel möglichst objektiv bewerten. Schon manche Enttäuschung, die von anderer Seite, wieso auch immer, in den Himmel gelobt wurde,…

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  2. Ilkar // October 8th, 2011 at 4:23 am
    143 von 158 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    4.0 von 5 Sternen
    L.A. Noire – Eine kritische Meinung, 20. Mai 2011
    Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
    Rezension bezieht sich auf: L.A. Noire (uncut) (Videospiel)

    Nach 10 Spielstunden ist an der Zeit, ein vorläufiges Fazit zu treffen. Und in der Tat fällt es mir schwer, die vorherrschende Begeisterung ausnahmslos zu teilen. Eins steht zumindest fest: “L.A. Noire” ist ein wichtiges Spiel für die Zukunft, weil man einige Sachen so noch nie zuvor in einem Videospiel gesehen hat und die Intention hinter diesem Mammut-Projekt höchst ambitioniert ist. Dafür gehört es respektiert und bewundert. Fraglos ein präsentations-technischer Meilenstein des Medium.

    Doch folgendes muss aller Euphorie über die brillante Atmosphäre, die herausragende optische Umsetzung und das Gesamtkonzept festgestellt werden: “L.A. Noire” ist kein Spiel, sondern ein leidlich interaktiver Film, und ausschließlich als Film betrachtet mutet “L.A. Noire” wie eine durchschnittliche TV-Serie mit einigen guten Dialogen an. Wenn man sich schließlich freigemacht hat von der berechtigten Begeisterung über die famos umgesetzte Spielwelt, fällt irgendwann der Blick auf das Gameplay-Gerüst, und dieses ist leider mehr als mager, zumal die Fälle bis auf wenige Ausnahmen immer nach gleichem Muster ablaufen. Abgesehen von den Befragungen und Verhörsituationen lässt das Spiel einem dabei wenig Handlungsspielraum: So werden erst immer die benötigten Beweismittel gesichert, dann Zeugen und Verdächtige befragt und schließlich kommt es noch zur obligatorischen Verfolgungsjagd, entweder zu Fuß oder im Auto. Und das war’s.

    Und ganz ehrlich: Wenn man zum x-ten Mal einen Verdächtigen per pedes durch die Straßen von Los Angeles verfolgt (…und dies passiert viel zu oft), nutzt sich die anfängliche Spannung doch sehr schnell ab. Genauso bei den anfänglich noch interessanten Verhören: Dank der eingesetzten Gesichts-Technologie wurden die Schauspieler direkt ins Spiel versetzt und treten mit entsprechen differenzierter Mimik auf. Das Problem, welches sich hier aber bald eröffnet, ist ärgerlich: Denn die Gesichter verraten allzu eindeutig, ob jemand lügt oder die Wahrheit sagt. Es ist viel zu einfach, die meist überzogen auffällige Mimik richtig zu interpretieren. Letztlich ist es dann am Spieler, nur noch den richtigen Gegenbeweis vorzulegen, und ein Fall ist schneller gelöst, als es einem lieb ist.

    Großartig wäre es gewesen, hätte man (wie es überdies realistischer wäre) mehrere Fälle parallel über einen längeren Zeitraum laufen, statt dass man einen Mord in einem halben Tag löst. Letzterer Punkt wirkt tatsächlich irgendwann echt merkwürdig: Leiche gefunden, einen halben Tag später ist der Täter im Sack.

    Und da wäre schon die nächste Schwierigkeit des Spiels: Der einzelnen Fälle sind nicht wirklich komplex. Es gibt eine Handvoll Verdächtige, eine Reihe von Hinweisen und die entsprechenden Schauplätze. Selten wird der Spieler wirklich zum denken und kombinieren angeregt, da die Lösung fast immer offen auf der Hand liegt. Und ganz ehrlich: Von einem Spiel, das Kriminalfälle in den Mittelpunkt stellt, erwarte ich mir in Sachen Tiefgang deutlich mehr, zumal die Fälle selten überraschend und sonderlich einfallsreich sind.

    Dann wäre da die Stadt: Los Angeles ist riesig, voller Detailverliebtheit und Flair. Aber: Abseits der Fälle gibt es hier nichts wirklich zu tun. Und das ist schade, denn die Größe der Spielwelt hätte viel Raum gegeben für Aktivitäten und Nebenaufträge neben der Haupthandlung. Die insgesamt 40 “Street-Missions”, bei denen man spontan Funkmeldungen über Verbrechen nachgeht, sind allesamt extrem kurz und laufen fast immer nach dem gleichen Muster ab: Entweder gibt’s eine Schießerei oder eine Verfolgungsjagd.

    “L.A. Noire” erfüllt den zentralen Anspruch an ein Videospiel leider nicht, da es kaum “Spiel” und viel Film ist. Betrachtet man “L.A. Noire” als letzteres, kann man – gut dosiert – viel Spaß im Sinne einer TV-Serie haben. Falls man sich jedoch ausgeklügelte Spielmechaniken und abwechslungsreiches Gameplay erwartet, ist man hier völlig falsch. Zum Vergleich: “Heavy Rain” (PS3) ist von vorne weg nichts anderes als ein interaktives, filmisches Erlebnis und soll auch nichts anderes sein; “L.A. Noire” hingegen will eigentlich ein Spiel sein, denn für einen interaktiven Film bietet es wiederum zu wenig tatsächliche Interaktion und Einflussnahme auf die Handlung. Doch für ein “Spiel” reicht es trotzdem nicht, denn immer wieder hat man das Gefühl, dass man ohnehin nur an einem roten Faden entlang durch die Story gelotst wird.

    FAZIT: Herausragende Technik und Präsentation beiseite; “L.A. Noire” krankt am gleichen Defizit wie “Mafia II”. Eine gewaltige,…

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  3. Rob "Rob" // October 8th, 2011 at 5:18 am
    12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
    4.0 von 5 Sternen
    Fast ein Volltreffer!, 28. Mai 2011
    Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
    Rezension bezieht sich auf: L.A. Noire (uncut) (Videospiel)

    Ich bin noch nicht ganz durch mit dem Spiel, aber die Disc 3 spiele ich bereits. Ja das Spiel kommt für die XBOX360 mit 3 Daten DVDs.

    Positives:
    - Neue Spielerfahrung die ich so noch nicht kannte und lange herbeigesehnt habe.
    - Das Setting 40er Jahre in den USA und das Film NOIRE Genre haben es mir angetan.
    - Die Gesichtsanimationen aus denen man “lesen” kann: Wahrheit, Zweifel und Lüge sind so noch nicht in Games zu sehen gewesen.
    - Extrem gut gelungener Soundtrack.
    - Atmosphäre pur!
    - Story und Dramaturgie der gebotenen Kriminalfälle sind Klasse!
    - Lange Spielzeit im Vergleich zu anderen Spielen. Ich habe bereits 22 Stunden gespielt und habe die Disc 3 noch fast komplett vor mir. Ich nehm mir Zeit, mache auch die Nebenquests und geniesse die Athmosphäre.
    - Man hat diverse Wahlmöglichkeiten: Stört den einen die Fahrerei duchs L.A der 40er, kann er mit langem Druck auf Y-Taste den Kollegen fahren lassen und man umgeht somit die Fahrt komplett und kommt am nächsten Ort an. Die Ton und Rumble Hinweise des Controllers an Tatorten für Beweismaterial sind auch im Menü abstellbar, dies schlage ich auch denjenigen vor die wirklich tief ins “Ermittlungsgefühl” eintauchen möchten. Für alle anderen sind die Hinweis-Effekte doch hilfreich. Die Entwickler haben sich hier wirklich Mühe gemacht. Und zu guter letzt wäre da noch die mögliche Umgehung der Action (NebenQuests). Ich habe aber alles mitgenommen was geboten wurde und empfand das als schöne Abwechslung zwischen Ermittlungsarbeiten und Actionanteil.

    Negatives:
    - Fehlende Lokalisation: Mich stört am meisten das lesen von Untertiteln, das reißt einen doch immer wieder raus! Bei den Fahrten im Auto und bei den Verhören am meisten.
    - Die Steuerung ist bei den Action-Sequenzen MANCHMAL etwas nervig (hakelig). Wirklich schlimm oder gar “unspielbar” würde ich das aber nicht nennen.
    - Die Vorgehensweise gleicht sich doch bei den Fällen, nicht das es nicht auch Überraschungen gäbe, aber etwas mehr Abwechslung innerhalb der Fälle wäre toll gewesen.
    - Die Ermittlungsarbeiten und Fälle hätten meiner Meinung nach etwas kniffliger ausfallen können, dann und wann mehr kombinierarbeit wäre schön gewesen. Das wärs noch gewesen wenn auch hier eine Menüauswahl zwischen “Leichtere Fälle” und “Schwierigere Fälle” gegeben hätte.

    Fazit:
    Ich persönlich habe das völlig andere Gameplay nach vielen Action & Ballerspielen genossen und hoffe da Entwicklerseitig auf mehr Material in diese Richtung für die Zukunft! Wenn dieses Game mit deutscher Tonausgabe gekommen wäre hätte das meinen positiven Eindruck weiter verstärkt. So wie es ist würde ich es mit 8/10 bewerten. Oder besser gesagt im Amazon Wertungssystem mit 4/5 Sternen.

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